Kommt – wir fahr’n nach Adendorf – Die Bambini „B“ zu Gast bei den Heidschnucken des AEC

Nachdem sich eine etwas kleinere Gruppe unserer Bambini „B“ bereits am 10.03.2018 in Harsefeld beim Viebrockhaus – Cup auf das Eishockeywochenende eingestellt hatte, fuhren wir am 11.03.2018 mit einer etwas größeren Truppe zu unserem letzten Rückrundenturnier der laufenden Saison nach Adendorf. Das Besondere bei diesem Turnier – es spielt nicht nur Jeder gegen Jeden, sondern es gibt eine Hin- und eine Rückrunde.

Unsere Gegner bei diesem Turnier waren:
der REV Bremerhaven,
der Adendorfer EC und
die Young Grizzlys aus Wolfsburg

Wir trafen uns gegen 06:00 Uhr an der Eishalle und starteten unser mittlerweile altbekanntes Ritual – Kabine beziehen, Sachen auspacken, Aufwärmen und dann fertig machen, um auf’s Eis zu gehen. Alles wurde zügig erledigt, die Reihen von Trainer Julian Philipp eingeteilt und die Rolle eines jeden einzelnen Spielers innerhalb seiner Reihe zugewiesen. Mal wieder nicht nur zur Freude der Kids. Aber so ist es nun mal im Team. Pünktlich standen wir auf dem Eis und es konnte losgehen.

Unser erstes Spiel bestritten wir gegen die Young Grizzlys aus Wolfsburg. Die Truppe ist uns mittlerweile bestens bekannt und nach anfänglichen Schwierigkeiten zu Beginn der Saison für uns gut zu bespielen. So war es dann auch heute. Unsere Deckung stand sehr gut und Lina im Tor war trotz der frühen Stunde hellwach. Sie coverte die kleineren Fehler in der Abwehr sehr gut und verhinderte die Einschläge im eigenen Netz. Nach vorne agierte der Sturm sehr gut und effektiv. Der generische Torhüter war ebenfalls aufmerksam und ließ wenig zu. Aber eben wenig und nicht gar nichts. Und so zappelte das schwarze Etwas dann doch ab und zu in seinem Netz. Gut für uns denn wir gingen als Sieger aus der ersten Partie hervor. Ein schöner Einstand.

Wir wechselten das Spielfeld und warteten auf unseren nächsten Gegner – die Jungs vom Adendorfer EC. Das Spiel sollte sich zu einem kleinen Torfestival entwickeln. Es wurde praktisch nur in eine Richtung und nur auf ein Tor gespielt. Nämlich auf das des Adendorfer EC. Goaliene Lina wurde mal wieder arbeitslos und die Verteidigung fing an, sich teilweise im Eiskunstlauf zu üben. Der Sturm rannte auf das Adendorfer Tor an und verbuchte einen Treffer nach dem anderen. Einziger Nachteil – es wurden nur wenig Pässe gespielt und zu viele Einzelaktionen gezeigt. Wir gingen als klarer Sieger vom Platz und ins nächste Spiel.

Wir wechselten erneut das Spielfeld und trafen auf unseren nächsten Gegner – den REV Bremerhaven. Diese Truppe hatte uns beim Turnier des Vortages in Harsefeld mit ihrem „A“ Team das Leben schwer gemacht. Heute war das dann etwas anders. Wir traten gegen einen gleichwertigen Gegner an und kamen zügig ins Spiel. Der Angriff funktionierte gut, auch wenn erneut das Passspiel zu kurz kam und es berechtigten Ärger darüber innerhalb der einzelnen Reihen gab. Die Verteidigung machte es den Bremerhavenern schwer und Lina tat im Tor ihr Übriges, dass der Kasten sauber blieb. Bei all dem Ärger über fehlendes Passspiel muss man trotzdem sagen, dass effektiv nach vorne gearbeitet wurde. Einige Male war Torjubel zu hören und nach 15 Minuten hatten wir den dritten Sieg im Kasten.

Da wir ordentlich Hunger bekommen hatten, ging es erst einmal ab in die Pause. Es gab Obst und Gemüse von der Platte eine Auswertung der bisherigen Spiele, sowie neue Anweisungen für die letzten drei Spiele. Gestärkt ging es nach zwanzig Minuten wieder aufs Eis.

Spiel Nummer vier und damit das erste Rückrundenspiel des Turnieres bestritten wir erneut gegen den Adendorfer EC. Unsere Verteidigung musste wohl einen Teil ihres Könnens in der Kabine vergessen haben. Den Adendorfern gelang in den ersten zwei Minuten der ein oder andere schöne Spielzug, während wir noch etwas verträumt auf dem Feld reagierten. Folglich kassierten wir das erste Gegentor. „Hallo Wach“ hieß es danach aber in unseren Reihen. Die Verteidigung holte sich schnell ihr restliches Können aus der Kabine und dann lief die Torfabrik wieder rund. Wir spielten zügig nach vorn und hatten den Gegner dann sehr gut unter Kontrolle. Das Spiel entwickelte sich erneut in Richtung des Adendorfer Tores. Fast im Minutentakt musste der gegnerische Goalie hinter sich greifen. Die kleinen Heidschnucken konnten einem fast schon ein wenig leidtun. Am Ende waren wir der klare Sieger.

Wenn es am schönsten ist, sollte man bekanntlich ja aufhören. Ging aber nicht, denn zwei Spiele warteten noch auf uns. Daher krallten wir die Kufen erneut in das Eis, wechselten das Spielfeld und empfingen noch einmal den REV Bremerhaven. Auch diese Partie entwickelte sich zu einem Spiel auf hauptsächlich ein Tor und wieder waren es viele Einzelaktionen, welche uns letzten Endes jubeln ließen. Jede Aktion für sich war schon sehenswert. Aber es spielte eben auch jeder hauptsächlich für sich und eben nicht im Teamverbund. Trotzdem freuten wir uns über viele geschossene Tore und nur ein einziges Mal war unsere Abwehr nicht auf dem Posten. Unterm Strich zählte das Ergebnis und das hieß für uns erneut Sieg.

Unsere letzte Partie des Tages starteten wir gegen die Grizzlys aus Wolfsburg. Das Spiel entwickelte sich so, wie das erste Spiel dieses Turnieres. Sogar das Ergebnis war gleich. Lediglich ein Torschütze änderte sich. Daher beschließe ich meinen Spielbericht für heute und sage nur, dass es auch im letzten Spiel einen Sieg für unser Team gab.

Nach diesem Spiel war unser Turnier zu Ende und es ging für uns als Turniersieger zur Siegerehrung. Jeder bekam eine Urkunde, einen Puck und eine Würstchenmarke. Danach ging es zum Umziehen, Würstchen essen und dann ab nach Hause.

Was bleibt unterm Strich:

Viele gute Einzelaktionen zerstörten heute unser Spiel als Team. Das konnten wir in der Vergangenheit durchaus schon besser. Trotzdem kann sich unser Ergebnis insgesamt sehen lassen und lässt erahnen, dass auch in der kommenden Saison durchaus mit uns zu rechnen ist. Jetzt geht es aber erst einmal, von wenigen noch zu erwartenden Turnieren abgesehen, in die reguläre Spielbetriebspause, bevor es dann in der eisfreien Zeit mit dem Sommertraining losgeht. In diesem Sinne – erholt Euch alle gut. Es war mir eine Ehre, mit dieser Truppe unterwegs gewesen zu sein.

 

Die Tore für unser Team schossen:

Colin Mittmann, Nico Baier, Fynn Hafner, Jonas Karch, Niklas Karch, Till Schulz, Florian Brandrick, Dion Ajazaj, Niclas Isaak

Es spielten:

Tor: Lina-Marie Ronski

Feld: Colin Mittmann, Fynn Hafner, Tom Nikolaus, Moritz Eichhorn, David Schneider, Niclas Isaak, Jonas Karch, Niklas Karch, Florian Brandrick, Till Schulz, Nico Baier, Dion Ajazaj

Trainer: Julian Philipp?

Betreuer: Niels Eichhorn und Annika Mittmann – unterstützt durch Carmen Wartenberg

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